Richtlinien

Die Definition des BGM besagt: „Betriebliches Gesundheitsmanagement ist die bewusste Steuerung und Integration aller betrieblichen Prozesse mit dem Ziel der Erhaltung und Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Beschäftigten.“

Demnach ist das Ziel des BGM die betrieblichen Rahmenbedingungen, Strukturen und Prozesse so zu entwickeln, dass die Mitarbeiter zu einem gesundheitsförderlichen Verhalten befähigt werden. BGM-Maßnahmen werden nach einer Analyse der Arbeitssituation am ermittelten Bedarf ausgerichtet und nach Durchführung evaluiert. Dabei wird die Gesundheit als strategischer Faktor auch in das Leitbild und die Führungskultur des Unternehmens einbezogen.

In diesem Rahmen bilden folgende Prinzipien die Basis für ein erfolgreiches BGM:

  1. Ganzheitlichkeit: BGM umfasst viele Teildisziplinen, die alle in der Planung berücksichtigt werden sollten.
  2. Partizipation: Beim BGM geht es um alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in einem Unternehmen. Deren Beteiligung ist daher ein entscheidender Faktor. Von der Analyse von gesundheitsfördernden und gesundheitshemmenden Faktoren bis hin zur Umsetzung von Maßnahmen und Angeboten sollte die Partizipation unbedingt beachtet werden.
  3. Integration: Das BGM befindet sich an der Schnittstelle der verschiedenen betrieblichen Fachstellen, die gesundheitsbezogene Aufgaben haben. Durch Kooperation und Zusammenarbeit aller Fachstellen können Synergien genutztund ein größtmöglicher Erfolg erzielt werden.